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| WIE ICH ARBEITE Meine berufliche Grundhaltung ist geprägt durch die Reflektion meiner eigenen persönlichen und beruflichen Biografie und meiner gesellschaftspolitischen Wahrnehmung der Welt. Ein frauenspezifischer, geschlechterdifferenzierender Ansatz hat meine Arbeit sehr beeinflusst. Die Arbeit mit traumatischen Gewalterfahrungen bei Mädchen und Frauen haben mich geprägt. In den letzten Jahren kam die Auseinandersetzung mit einem interkulturell - emanzipatorischen Ansatz, mit Gender und Diversity hinzu. Mein methodisches Vorgehen ist gestalttherapeutisch und systemisch inspiriert. Methodenvielfalt und der Zugang über kreative Prozesse, die Körperwahrnehmung, die Bewegung und das Gestalten verschaffen mir bei meiner Arbeit über das gesprochene Wort hinaus Möglichkeiten der Wahrnehmung und Erfahrung. Methoden setze ich immer kontextspezifisch ein. Um selbst gesund zu bleiben, habe ich mich mit der Prophylaxe von burn-out, Beziehungsmüdigkeit und Sekundärer Traumatisierung beschäftigt. Mir ist es ein großes Anliegen geworden, dieses Wissen um die Achtsamkeit auf sich selbst an KollegInnen weiterzugeben und zu etablieren. Ich arbeite zielorientiert, treffe klare Vereinbarungen über Arbeitsinhalte, schaffe Grundlagen, um während und am Ende des Arbeitsprozesses Reflektion zu ermöglichen. |