Wegbegleitung

Das Leben verlangt beständige Meisterschaft, wir brauchen deswegen Bewusstheit über unsere Grundhaltung, unsere Ausrichtung und Absicht, sowie eine tägliche Praxis, die uns darin schult und hilft, aus dem Leben ein Kunstwerk zu machen, in dem wir uns wiederfinden können.

Die Idee der Lebenskunst – das eigene Leben als ein Kunstwerk zu betrauchten und sich die Gestaltungsfreiheit zu nehmen – ist für mich handlungsleitend.

Ich möchte ermutigen, den Weg des Herzens zu gehen, authentisch zu sein, Verantwortung zu übernehmen und zu sich selbst zu stehen, die Freiheit der Wahl zu nutzen, um ein glückliches und erfülltes Leben zum Wohle aller Wesen zu führen.

Mein inhaltlicher Schwerpunkt ist die Selbstfürsorge. Sie ist für mich Grundlage und Voraussetzung, um andere begleiten oder leiten zu können. Die Schulung der Achtsamkeit, des Wohlwollens und Mitgefühls für sich selbst und andere liegt mir besonders am Herzen.

Mein eigener Weg

Ich selbst habe versucht, nach Möglichkeit meinen eigenen Weg zu gehen. In Ausbildungen und durch Erfahrungen habe ich gelernt, praktiziert und das, was ich weitergebe selbst durchdrungen. Ich lebe mein Leben in Zufriedenheit: ich bin meinen Visionen gefolgt und lebe heute mitten in der Natur, mit meiner Partnerin auf einem Bergbauernhof in den französischen Vogesen, mit Garten und viel Gelände. Diesen Ort teile ich immer wieder gerne mit Gästen.

Ein Woche im Monat arbeite ich in meiner Praxis in Freiburg.

Die eigenen Erfahrungen mit Krisen (Erschöpfung, Krankheit, sekundäre Traumatisierung, bei mir selbst und anderen Menschen) und die Suche nach Wachstum und Heilung haben mich auf den Weg der Achtsamkeit und Meditation geführt. Ich habe erlebt, dass ich ohne eine Praxis der Selbstfürsorge auf Dauer nicht mit Freude leben und arbeiten kann.

Aus diesem Grund versuche ich, in Balance und Verbundenheit zu leben. Ich liebe es zu reisen und auf langen Wanderungen in der Natur unterwegs zu sein, ich koche und esse gerne, mag es zu gestalten, alleine oder gesellig zu sein.
Im Moment versuche ich, meinen beruflichen mit meinem künstlerischen Weg zu verbinden: auch als Bildhauerin schaffe ich Räume, die genutzt und erlebt werden können.

Theoretische Inspirationen

Die Gestalttherapie sowie konstruktivistisch-systemische Ansätze (will mich aber keiner Richtung zuordnen), die Neurowissenschaften, die Traumaforschung, der Feminismus und feministischen Theorien (wie Differenz, Gleichheit, Konstruktion), interkulturelle und „diversity“- Ansätze (insbesondere Unterdrückung und Kompetenz), der Buddhismus, die MystikerInnen, Kreativititätstheorien (z.B. von Beuys), die Theorie U nach Scharmer.

Ich habe und hatte viele LehrerInnen, „große“ und alltägliche, kritische, herausfordernde und wohlwollende, und letztlich hat mich das Leben selbst gelehrt. Voller Dankbarkeit gebe ich mein Wissen und Können weiter.